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Opel Automobile GmbH

Opel ist einer der größten europäischen Automobilhersteller. Das Unternehmen wurde im Jahr 1862 von Adam Opel in Rüsselsheim gegründet und agiert seit 155 Jahren von der Zentrale am Traditionsstandort im hessischen Rüsselsheim. Europaweit produziert Opel in zehn Werken und betreibt drei Entwicklungs- und Testzentren in sieben Ländern; mit mehr als 38.000 Mitarbeiter, wovon mehr als 19.000 in Deutschland beschäftigt sind. Mit der britischen Schwestermarke Vauxhall ist Opel in mehr als 50 Ländern vertreten und verkaufte im Jahr 2016 rund 1,2 Millionen Fahrzeuge.

Der Anspruch von Opel ist es, Hightech für alle in allen Segmenten zu bieten – zu bezahlbaren Preisen und bietet Innovationen, die man sonst nur aus der Oberklasse kennt.

Opel investiert zukünftig in Wachstum und befindet sich in der größten Produktoffensive der langen Unternehmensgeschichte: Von 2016 bis 2020 bringt die Marke 29 neue Modelle auf den Markt. Sieben davon allein im Jahr 2017, das unter dem Motto „7 in 17“ steht.

Wir sind der Meinung, dass sich die Industrie in den kommenden fünf Jahren stärker verändern wird als in den letzten fünf Jahrzehnten davor. Vier große Zukunftstrends prägen den Wandel: Der Antriebsstrang der Zukunft ist elektrisch, alle Fahrzeuge sind jederzeit vernetzt, individuelle Mobilität erfordert kein eigenes Auto und autonome Fahrzeuge werden das Straßenbild beherrschen. Diesen Trends trägt Opel Rechnung und nutzt als Treiber der Entwicklung die Chancen, die sich daraus ergeben.

Der zunehmend wachsende Stromerzeugungsanteil an erneuerbaren Energien im deutschen Stromnetz führt zu einer ansteigenden, volatilen Stromerzeugung. Aufgrund der bislang nur begrenzten Speicherfähigkeit elektrischer Energie, wird Regelleistung vorgehalten, um auf Abweichungen von Erzeugung und Verbrauch zu reagieren und dadurch die Netzstabilität zu gewährleisten. Bei der in der Regelleistung aktiven Anlagen handelt es sich um schnell ansteuerbare technische Einheiten, die auf die Frequenzänderung im Netz mit kurzer Reaktionszeit reagieren und im Regelenergiemarkt etabliert sind. Flexible Produktionen und Speicherkonzepte werden für die Stabilität des Stromversorgungssystems zukunftsweisend sein.

Daher ist es von großer Bedeutung die möglichen Flexibilitätspotentiale zu erkennen und sich diese nutzbar zu machen. Bei Opel in Rüsselheim erfolgt die Bestandsaufnahme und Potentialanalyse im Presswerk. Im Einzelnen in den Bereichen der Produktionsanlagen und Komponenten unter Berücksichtigung von Produktionsplanung/ Produktionssteuerung sowie der technischen Gebäudeausrüstung. Im Zuge dessen werden technologische und in reduzierter Form ökonomische Kennzahlen erarbeitet und zur Verfügung gestellt. Diese erarbeiteten Kennzahlen werden im Phi Factory Projekt genutzt und auf ihre Übertragbarkeit getestet. Neben den erwähnten Flexibilitätspotentialen im Presswerk werden zusätzlich betriebsgeeignete Speichermöglichkeiten wie z.Bsp. der Flurförderfahrzeuge betrachtet und simulativ erprobt.

Mit Hilfe der Ergebnisse sollen die wirtschaftlichen Flexibilitätspotentiale aus Sicht des industriellen Verbrauchers, aber auch aus Sicht des Anbieters, ermittelt, bewertet und verbessert werden.