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citiworks AG

Die PHI-Factory bietet endlich die Möglichkeit, industrie-seitige Flexibilitätspotentiale in einer realitätsnahen Umgebung zu analysieren. Nur so werden wir zukünftig auch komplexere Produktionsprozesse flexibilisieren können.

Die citiworks AG ist ein erfahrenes Energiehandels- und Energiedienstleistungsunternehmen sowie ein führender Spezialist für die effiziente Abwicklung komplexer energiewirtschaftlicher Prozesse.

Im Strom- und Gasmarkt steht unser Name für Kompetenz in Energiehandel, Portfoliomanagement, Bilanzkreismanagement und Energielogistik. Seit fünfzehn Jahren sind wir tätig für Energieversorger, Stadtwerke, Weiterverteiler, Kraftwerksbetreiber, Netzbetreiber und Kooperationen sowie für energieintensive Industrieunternehmen.

Die citiworks AG ist ein Unternehmen der ENTEGA AG in Darmstadt. Innerhalb des ENTEGA-Konzerns beschaffen wir Energie mit differenzierten Qualitätseigenschaften für die Vertriebsgesellschaft am Strom- und Gashandelsmarkt.

Wir bewirtschaften und vermarkten Kraftwerksportfolio sowie EEG-Anlagen und steuern die zugehörigen energielogistischen Prozesse.

Wir übernehmen alle Prozesse von der Energiebeschaffung am Handelsmarkt bis zur Energielogistik.

  • Handelsmarktzugang
  • Portfoliomanagement Beschaffung und Erzeugung
  • Direktvermarktung von EEG-Anlagen
  • Steuerung von dezentralen Lasten und Erzeugungsanlagen sowie Regelleistungserbringung
  • Bilanzkreismanagement
  • Energielogistik

Die Anzahl dezentraler, volatil einspeisender Stromerzeugungsanlagen steigt im Rahmen der Energiewende immer weiter an. Für ein hohes Niveau an Versorgungssicherheit spielt Energieflexibilität deshalb eine zunehmend wichtige Rolle.

Die citiworks als Energiedienstleister treibt daher die Flexibilisierung des Energieversorgungssystems zusammen mit Kunden aktiv voran. Im Rahmen des PHI-Factory-Projektes gilt es, zum einen die Potentiale dezentraler Flexibilitätsansätze zu identifizieren, d. h. Ansätze für Vermarktungswege & -strategien von Flexibilität zu analysieren. Zum anderen sind Strategien für die gesicherte Versorgung von zunehmend autarker, flexibler Produktion zu entwickeln und die Erlösmöglichkeiten entsprechender Geschäftsmodelle zu untersuchen.

Einer der Kernpunkte, der uns an der PHI-Factory interessiert, ist hierbei der Blick durch die „Ingenieurs-Brille“: Bisherige Studien zu den Potentialen von Energieflexibilitäten waren in erster Linie grobe Abschätzungen auf volkswirtschaftlicher Ebene. Für die konkrete Umsetzung sind aber technische Lösungskonzepte notwendig, wie sich dezentrale Flexibilitäten tatsächlich erschließen lassen. Aus Sicht der Industrie steht schließlich die Herstellung der Produkte im Vordergrund – und nicht die potentiellen Energiedienstleistungen. Anforderungen, die sich aus den jeweiligen Produktionsprozessen und der IT-Sicherheit ergeben, sind daher zu berücksichtigen.

Offen ist ebenso die Frage, ob virtuelle Kraftwerke ihre Flexibilität nicht auch den Verteilnetzbetreibern zur Verfügung stellen können. Evtl. gibt es auf Seiten der Industrie Potentiale, die gemeinsam gehoben werden können, und so weitere Erlösmöglichkeiten bieten.

Neben diesen technischen Aspekten sind auch regulatorische Fragen zu klären, die das Design des Strommarktes betreffen. Aktuell stehen Entgelte und Umlagen einer Nutzung vorhandener Flexibilitäten oft im Weg, weil notwendige variable Preissignale nicht bei potentiellen Adressaten ankommen. Unser Ziel ist es, im Laufe des Projektes entsprechende Lösungsalternativen aufzuzeigen und Handlungsempfehlungen zu formulieren.